Rezension Kartenspiel Ohanami von NSV

image_pdfimage_print

Hallo meine Mochis! Heute gibt es für euch eine Rezension zu dem Kartenspiel Ohanami von NSV. Werbung. Ich durfte dieses für euch testen und euch davon berichten.

Worum geht es bei Ohanami?

Wie der Name schon vermuten lässt widmet sich das Kartenspiel dem Thema Kirschblütenfest. Wenn in Japan die Kirschblütenzeit in voller Blüte ist und sich die Menschen unter den blühenden Bäumen versammeln, diese bestaunen und ein Picknick machen.

Bei Ohanami geht es nun darum die Gärten für dieses schöne Event im Jahr zu gestalten. Dazu gibt es verschiedene Karten mit denen bis zu 3 eigene Gärten “gebaut” werden können.

Das Spielprinzip

Das Spiel hat insgesamt 120 Karten, welche von 1-120 nummeriert sind. Diese sind unterteilt in gleichviele blaue, grüne, graue und rosane Karten. Auf den blauen Karten befinden sich Bilder von Wasserquellen, grüne Karten haben grüne Gewächse, graue Dekoelemente aus Stein und rosa farbene Karten Kirschblüten und Bäume.

2-4 Spiele können spielen. Jeder Spieler erhält zu Beginn 10 Karten. Von diesen kann er sich 2 aussuchen und so 1-3 Gärten anlegen. Danach werden die übrigen Karten unter den Spielern weitergeben und es dürfen von den neuen Karten des Mitspielers wieder 2 Karten für den eigenen Garten genommen werden. Die Karten werden nach Nummern angelegt. Also z.B. Garten 1 hat die Karten 34 und 44. Dann darf bei diesem Garten entweder eine Karte die kleiner als 34 oder größer als 44 ist angelegt werden. So kann mit maximal 3 Gärten Karten verbaut werden.

Die Karten geben unterschiedlich viele Punkte. Zudem bekommt man in der ersten Runde nur Punkte für blaue Karten. In der 2. Runde für blau und grün und in der letzten Runde dann für alle Farben. Ein Block für die Punktebestimmung der Spieler ist enthalten.

Der Spaßfaktor

Zunächst wirkt das Spiel eher simpel. Jedoch merkt man beim Spielen schnell, dass es auf eine Spieltaktik ankommt. Legt man am Anfang wert auf blaue Karten und kassiert in der ersten Runde viele kleine Punkte oder spielt man bereits graue Karten, die viele Punkte bringen aber erst in der letzten Runde zählen?

Ist dann ersteinmal eine Taktik entworfen wird diese durch das Wechseln und den möglichen Diebstahl der benötigten Karten durch die Mitspieler eventuell wieder verworfen. Oder wird etwa darauf gezielt dem Mitspieler die besten Karten zu nehmen?

Man kann dieses Spiel wirklich auf viele Weisen spielen, wodurch es immer spannend bleibt.

Mein Fazit:

Zuerst dachte ich: wie spannend kann es sein einen Garten zu bauen… Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ein schönes, kurzes Spiel für Zwischendurch. Mir gefällt, das Ohanmi einfache Regeln hat und es ermöglicht auch Zwischendurch mal schnell eine Runde zu spielen. Die 3 Runden sind schnell gespielt und das jagen nach den Punkten macht wirklich Spaß.

Besonders hervorheben möchte ich dabei das super schöne Artwork der Karten. Man sieht wirklich, dass sich damit viel Mühe gegeben wurde. So macht einem das taktische Spiel nicht nur Spaß, sondern auch eine kleine Geschichte wurde geschaffen. Denn ich bin mir sicher, dass das Spiel auch ohne das Artwork gut ankommen würde, aber die Vorstellung einen schönen Garten in Japan zu schaffen macht mich als Japanfan natürlich super glücklich. Die Zeichnungen wirken sehr harmonisch und friedlich. Wirklich sehr schön gemacht.

Wo würde ich Ohanami spielen? Das gut bei einem kurzen, leichten Spiel ist, dass es sich perfekt für kleine Ausflüge eignet. Ich kann mir gut vorstellen das Spiel mit auf eine Zug oder Schifffahrt oder mit ins Freibad zu nehmen. Da das Spiel auch nur aus Zahlen und nicht aus Buchstaben besteht, kann ich mir sogar vorstellen, dass es sich sehr gut dazu eignet es beim Kirschblütenfest mit einem Picknick mit Freunden unter den Kirschbäumen zu spielen. Sogar in Kyoto mit meinen japanischen Freunden. 😉

Interesse bekommen? Das Spiel könnt ihr euch hier einmal ansehen:

Click to rate this post!
[Total: 0 Average: 0]

Schreibe einen Kommentar