Air France Flugtest nach Japan

Eigentlich fliege ich immer mit einer anderen Airline nach Japan. Die, mit der der Flug zu dem Zeitpunkt am günstigsten ist. Das, dass nicht immer gut ist musste ich mit einem Alitalia Flug auch schonmal feststellen. Das letzte Mal bin ich mit Air France im Januar 2018 geflogen. Meine Erfahrungen zu diesem Flug möchte ich euch hier kurz mitteilen, um euch die Buchung für euren Flug evtl. etwas einfacher zu gestalten.

Die Vorraussetzungen:

Wenn ich einen Flug buche, dann versuche ich diese 3 Regeln einzuhalten: Nicht über 600€ pro Person, nicht mehr als ein Stopp, nicht mehr als 18 Stunden fliegen. Air France hatte diese Vorraussetzungen mit ihrem Flug erfüllt und das obwohl ich erst zwei Monate vorher gebucht hatte.

Der Flug:

Die Abwicklung begann mit der Gepäckaufgabe am Hamburger Flughafen. Die Abgabe erfolgte an elektronischen Schaltern. Also kein Personal, sondern nur Maschinen, die das Gepäck aufnehmen und dann zum Flieger bringen. Das ist zwar einfach und schnell, jedoch gibt es dabei auch wenig Spielraum wenn der Koffer theoretisch 100 g zuviel hätte. Gut ist auch, wenn ihr euren Sitzplatz schonen einen Tag vorher online reserviert, denn sonst bekommt ihr nur den Sitzplatz, den euch die Maschine und nicht die nette Dame am Aufnahmeschalter zuteilt.

Ohne Koffer war alles schonmal viel einfacher. Schnell durch die Sicherheitskontrolle und dann noch etwas beim Gate frühstücken. Ein Tipp, wir haben uns die Brötchen im öffentlichen Bereich vor der Gepäckaufgabe geholt. Da sind noch kleinere Preise. Nach der Sicherheitskontrolle kosteten die gleichen Brötchen das Doppelte. Dann hieß es warten auf den Flug.

 

Kurzstreckenflug: Hamburg-Paris, Paris-Hamburg

Beim ersten Flug waren wir nur ein einer kleinen Maschine. Er dauerte nur eine Stunde und es gab ein Getränk und einen Apfelkeks. Ich muss sagen, der Keks war wirklich super lecker! 😀 Ich war traurig als er weg war. 😀 Dann ging es eigentlich schon schnell vorbei und wir waren am pariser Flughafen angekommen.

Auf dem Rückflug gab es auf dem Kurzstreckenflug ein Laugenbrötchen mit Frischkäsecreme. Ich war ehrlich gesagt zu fertig um irgendwas zu essen und habe nur geschlafen. Aber zu Hause habe ich es dann gegessen und es war super lecker! Auch hier hat der Snack wieder überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

Aufenthalt in Paris

Hier lag nun der Hund begraben. Wir hatten 5 Stunden aufenthalt in Paris. Man denkt, man könnte sich die Zeit an einem Flughafen gut vertreiben. Erstmal zum Gate und dann flanieren, etwas kleiens essen und sich all die tollen Duty Free Angebote ansehen.

– FALSCH-

Nachdem wir die internationale Kontrolle für Flüge außerhalb der EU passiert und unser Gate kurz abgecheckt hatten, mussten wir feststellen, das in unserem Bereich einfach mal super wenig gab. Wir sind von der einen Seite des Gebäudes zur anderen gelaufen und abgesehen von ein paar Stores mit Parfume, einem niedlichen Macaron Wagen und ein paar überteuerten Foodstores gab es gar nichts.. Für einen Mini Schale Pasta 12 Euro und für ein Baguette 10 Euro. Zudem keinerlei Shops oder ähnliches. Nichtmal richtig Kaffee. Es gab zwar ein Starbucks, aber das war so überlaufen, das man schon keine Lust hatte sich da eine stunde anzustellen. Diese 5 Stunden waren echt hart und das obwohl wir zu viert waren. Am Ende hat uns ein von mir geöffneter W-Lan Hotspot und viele Runden Hearthstone gerettet. Denn kostenloses W-Lan hab es bei unserem Gate auch nicht. Also wenn ihr einen Flug bucht mit längerem Aufenthalt in Paris, dann nehmt euch etwas zu Essen und einen Gameboy oder ähnliches mit.

Die Langstreckenflüge

Der zweite Flug war zwar lang, aber angenehm. Wir saßen zu viert in der Mitte. Das Entertainmentsystem an Bord war super und die Flugbegleiterinnen nett. Schlafen war bei den engen Sitzen eher nicht so möglich. Aber es gab viele gute Filme. Da ich die meisten neueren Filme schon gesehen hatte, habe ich mit eigentlich alle japanischen Filme angeguckt, die sie hatten. Von Daytime Shooting Star Realfilm (echt super!) bis zu einem gruseligen Mörder-Horrorfilm war eigentlich alles dabei. Relife fand ich übrigens auch sehr gut. Also gab es genug Beschäftigung. Dies galt auch auf dem Rückflug. Was ich allerdings nicht so toll fand, dass in dem langen Flug zwischendurch niemand mit Wasser rumgelaufen ist. Bei Emirates kann man eigentlich immer Wasser gereicht bekommen, auch ohne zu klingeln. Bei Air France habe ich das etwas vermisst. Viel Wasser beim Fliegen hilft gegen die Müdigkeit, den Jetlag und Reisekrankheiten vorzubeugen.

Das Essen:

Zum Abendessen auf dem Hinflug habe ich mir ein japanisches Curry ausgesucht, dazu gab es Bulgursalat, Brötchen, Käse, eine Manarine und ein Törtchen. Wenn ich eines gelernt habe, dann nehmt immer die japanische Variante beim Flugessen. Auch wenn es Fisch ist. Wir haben jetzt schon so oft beides bestellt und immer was die japanische Variante auf dem Flugplan die bessere. Das Curry war erstaunlich lecker für Flugzeug essen und meine Stimmung somit super. Ich war echt erstaunt, dass das Essen so gut ist. Der Bulgur Salat war so gar nicht meins. Den gab es zu jedem der beiden Menus dazu. Er war für mich viel zu sehr mit den Kräutern überwürzt und hat sich etwas wie auch einer Weide raumkauen angefühlt. Zudem hat er nicht zu dem Curry gepasst. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Der Rest war top.

Das Frühstück beim Hinflug war auch sehr lecker. Würstchen mit Omlette, zwei Brötchen, Joghurt und Apfelmus. Viele Proteine, um genug Kraft für den Tag zu haben. Geschmacklich auch sehr gut. Der Joghurt was etwas sauer, aber persönlich mag ich das sehr gerne. Ich habe einfach den Apfelmus in den Joghurt getan.

Das Abendessen auf dem Rückflug war also das letzte japanische Essen vorerst. Es gab Terriyaki Fisch mit Gemüse und Reis, einen frischen Salat, Misosuppe, einen Schokokuchen und ein Brötchen mit Käse. Auch hier war das japanische Menü wieder sehr lecker und empfehlenswert. Die Soße und Konsistenz war gut. Der Schokokuchen der Hammer. Und besonders liebevoll waren die Karotten in Blumenoptik, ganz nach japanischer Manier. Also volle Punktzahl für dieses Essen.

Zum Frühstück auf dem Rückflug gab es Nudeln mit Grillgemüse, Kartoffelsalat, ein Brötchen mit Frischkäse und einen Quark. Auch hier wieder geschmacklich alles top.

Fazit zum Essen:

Ich muss sagen, das Essen auf den Air France Flügen  ist super! Egal ob der Snack bei den kurzen Strecken oder das Essen auf den Langflügen. Es war immer frisch und lecker und für ein Flugzeugessen echt gut. Und gerade bei langen Flügen ist das echt wichtig, denn das Essen hält die Motivation hoch. Es gibt überigens immer ca. eine Stunde nach dem Abheben und vor dem Landen das Essen. Dadurch kann man sich den Schalf auf den langen Flügen gut einteilen ohne etwas zu verpassen.

 

Fazit zur Airline:

Eine super Airline, um nach Japan zu fliegen. Gestört haben mit lediglich, das zu wenig Wasser verteilt wurde und der lange Aufenthalt in Paris. Diesen würde ich bei der nächsten Buchunng auf jeden Fall versuchen zu umgehen. Ansonsten sehr empfehlenswert. Es hat alles gut geklappt. Das Gepäck ist auf beiden Flügen angekommen und die Flugbegleiterinnen waren sehr freundlich.

 

 




Günstig essen bei Yoshinoya!

Eines macht man in Japan immer und das ist essen! An den kleinen Leckereien an jeder Ecke komme ich oft schlecht vorbei. Abgesehen von dem Spaß und den neuen kulinarischen Einflüssen kann diese Schlemmerei aber auch ganz schön teuer werden.

Daher möchte ich euch heute eine Fast Food Kette vorstellen, bei der ihr leckeres japanisches Essen richtig günstig genießen könnte. Yoshinoya ist eine in Japan ansässige Kette, bei der es darum geht schnell rein, schnell essen, schnell wieder raus und das alles auch noch günstig.

Eigentlich kann man diese Kette gar nicht verfehlen. Yoshinoya ist überall in Japan zu finden und meistens bei den bekannten Attraktionen und Einkaufsstraßen. In Tokio ist z.B. in Akihabara und in Harajuku in den Shoppingstreets jeweils ein Yoshinoya zu finden. Neben vielen weiteren. Ich wollte euch diese Kette auf jeden Fall mal vorstellen, da sie eine bessere Alternative zu Burger King und Co ist. Das Essen ist schnell serviert und es ist viiiiiiiiiiiiiel gesünder als Burger und Co.

Zu den Angeboten des Ladens zählen vor allem Gyudon (eine Schüssel mit Reis darauf zart gekochtes Rindfleisch im Sud), Curry, Set Menüs z.B. mit Lachs, Reis, Misosuppe, Tsukemono und Salat oder z.B. Unagi auf Reis ( Aaal in Soße). Dazu gibt es monatliche Specials. Z.B. in der Winterzeit Nabe (Topfgericht, dass noch kochend mit kleiner Flamme serviert wird).

Das besondere an Yoshinoya ist, ihr könnt euch ja nach Hunger ein eigenes Set zusammenbauen. Z.B. Gyudon mit A. Das wäre dann die Reisschüssel mit Rind plus Salar und Misosuppe für nur 130 Yen mehr. (ca. 1 €)

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(Quelle: https://www.yoshinoya.com/en/)

 

Da Qualität des Essens ist echt lecker! Natürlich darf man für den Preis kein Highclass Essen erwarten, aber es ist leckere japanische bodenständige Küche. Dazu kommt dass es günstiger ist als Mc Donalds und auch länger satt hält.

Besonders begeistert war ich diesen Januar vom Nabe-Gericht. Es war richtig frisch und lecker und das ganze Menü! Hat nur 650 Yen gekostet. Unglaublich! Ich bin richtig satt geworden und es hat mir auch richtig gut gesschmeckt.

Also wenn ihr mal auf dem Spartrip seid, eine low Budgetreise nach Japan macht oder einfach nur zwischendurch etwas essen möchtet kann ich euch ruhig mal empfehlen vorbei zu schauen.

Tipp: Oft gibt es aus Platzgründen im Yoshinoya eine 2. Etage oben.

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Hostel Toukaisou Tokyo

Ich hasse Hostels!

 

Das ist jedenfalls meine Grundeinstellung inzwischen. ´Da ich fast jede Woche irgendwo in Deutschland auf einer Messe unterwegs bin ist es mir recht wichtig, dass ich gut schlafen kann. Sonst ist man am Ende so müde, dass ich auf der Con noch direkt einschlafe und Hostels sind meistens unbequem, laut und eng. Wie kommt es also, dass ich in einem Hostel in Tokyo geschlafen habe?

Nun, das ist recht einfach zu beantworten, ich hatte schlichtweg einfach keine andere Wahl! Da wir recht kurzfristig (Ende November) alle Unterkünfte für unsere Rundreise in Japan gebucht haben mussten wir feststellen, dass vom 31.12.-03.01. in Japan und vor allem Tokyo (! und das trotz gefühlt 1 Mio. Unterkünften) NICHTS, rein GARNICHTS mehr zu buchen war. Es gab nur noch Capsel Hotels… und nach einem 20 Stundenflug mit 5 Stunden Aufenthalt in Paris möchte man nicht mit 20 anderen Menschen in einem Zimmer schlafen. Verdammt.

Also haben wir immer mal wieder geschaut und Glück gehabt, dass noch dieses Hostelzimmer frei wurde. Wir waren genau 4 Personen und da hat das dann wunderbar gepasst.

Dazu kommt, Hostels in Japan sind nicht wie vergleichbare Angebote in Deutschland. Man kann natürlich auch mal Pech haben, aber es gibt auch Hostels die super toll sind.

Nun kommen wir aber zum Toukaisou in Tokyo:

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Die Lage:

Ist einfach super! Das Hostel liegt in Asakusa nur ein paar Straßen entfernt vom Sensoji Tempel. Gerade für den Sylvesterabend war das natürlich super. In Japan gibt es zu Sylvester kein Feuerwerk, sondern es wird in den Feiertagen vom 1.1.-3.1. zu einem Schrein gegangen und für das neue Jahr gebetet. Auf dem Weg zum Sensoji Tempel sind viele Geschäfte, Restaurants und Einkaufsstraßen. Die U-Bahn ist auch in der Nähe. Wir konnten also alles ganz entspannt zu Fuß errreichen. Mit den Koffern zur U-Bahn und dann weiter war auch kein größeres Problem. Das Hostel selbst liegt in einer Seitenstraße, aber mit Google Maps auf dem Handy ist es gut zu finden.

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Das Hostel:

Das Hostel besteht aus 2 Türen. Das Erdgeschoß mit der Rezeption befindet sich seperat hinter einer Tür. Das Personal ist sehr freundlich. Wir hatten das Zimmer im ersten Stock. Dazu müssten wir mit den Koffern wieder raus, in die Tür danaben rein und eine sehr enge, geschlungene Treppe nach oben. Einen Fahrstuhl gibt es nicht. Daher ist das Hostel nicht behindertengerecht eingerichtet. Das Perosnal hat uns dabei geholfen, die Koffer hochzutragen. Für die Tür zu den Zimmern gibt es einen Code. Dadurch könnt ihr auch erst spät in der Nacht in eure Zimmer gelangen. Die Zimmer selbst haben einen Schlüssel. Die Etage mit unseren Zimmern wirkte sehr freundlich und einladend. Die Schuhe müssen vorne ausgezogen werden, da der Boden mit Tatamimatten ausgelegt ist. Es gibt im Zentrum einen kleinen Aufenthaltsraum, Bäder für Männer und Frauen. Das Bad für die Frauen hat 2 Toiletten und 2 Duschen und Waschbecken und einen Föhn. Achtung! Total untypisch für Japan gibt es in diesesm Hostel kein Shampoo, Spülung oder Duschgel. Das war auch das erste Mal, dass ich das in einer Unterkunft nicht gesehen habe. Ansonsten gab es noch eine kleine Küche. Falls ihr am nächsten Tag auschecken, aber das Gepäck bei der Rezeption lassen möchtet solltet ihr aufpassen. Die Koffer werden einfach im Flur für alle zugänglich neben der Rezeption stehen gelassen. Als wir unsere Koffer abgeholt haben, mussten wir nichtmal einen Nachweis zeigen. Es hätte sie also jeder mitnehmen könne.

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Die Zimmer:

Wir hatten ein 4-Bett-Zimmer mit Hochbetten. Das Zimmer war sehr eng und es gab nur die Betten. Für eine Nacht völlig ausreichend, aber für einen längeren Aufenthalt mit 4 Personen nicht sehr geeignet denke ich. Außer alle haben sehr wenig mit und nur kleine Koffer. Bei uns sah es nach 30 Minuten im Zimmer schnell unordentlich aus, da alle duschen wollten und so schnell überall alles rumlag. Einen Schrank, Tisch oder Stuhl gab es nicht. Das Zimmer konnten wir schnell aufheitzen, was im Winter super ist. Die Klimaanlage war aber auch für den Sommer bestens geeignet. Die Betten sind sehr hart! Persönlich war es mir wirklich zu hart und gefühlt sogar härter als auf dem Boden mit einem Futon. Aber wie gesagt, für eine Nacht völlig ausreichend.

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Nach 30 Minuten…

Fazit:

Es ist sauber und freundlich. Die Zimmer sind zwar eng, aber man fühlt sich wohl. Nicht sehr schön ist der Aufenthaltsraum in der Mitte alles Zimmer, da es sehr laut im Zimmer dadurch sein kann. Und auch unsere Nachbarn haben wir am Morgen im Nebenzimmer sprechen und lachen gehört. Für einen kurzen Aufenthalt kann ich dieses Hostel empfehlen. Für einen längeren Aufenthalt ist es recht unbequem.

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Vorteile:

  • sauber
  • freundlich
  • warme Atmosphäre
  • Küche
  • man kann jederzeit rein durch den Code
  • W-Lan
  • gut zum Kennenlernen von anderen Reisenden
  • gute Lage
  • gut Shopping- und Verkehrsanbindung

Nachteile:

  • laut
  • eng
  • harte Betten
  • Gepäck wird nicht wirklich bewacht
  • kein Shampoo, Spülung, Duschgel (da man das in Japan sonst nicht mitnehmen muss in Hotels/Hostels)

Ich denke, es kommt ganz darauf an was für ein Reisetyp man ist und was man braucht. Aber wenn man nicht lang da ist hat das Hostel eine tolle Lage und ist zu empfehlen!




Wochenserie Teil 2: Was kostet Japan? Die Unterkunft

Hotel, Air Bnb oder Hostel?

Nachdem also der Flug gebucht und ein passender Reisezeitraum ausgesucht wurden, geht es daran sich für eine Unterkunft  zu entscheiden. Auch hierkommt es wieder darauf an, was man gerne möchte. Low Budget oder schlafen wie der Tenno ?

Das in Japan Wohnraum begrenzt ist und die Mieten in den Großstädten somit sehr teuer sind ist kein Geheimnis. Das kann sich dann natürlich auch auf die Preise der Unterkunft ausweiten. Daher hier ein paar der Möglichkeiten:

Klein aber fein  – Low Budget

Wer vor allem sparen möchte ist bei den folgenden Unterkünften gut aufgehoben. Besonders gut sind diese für Menschen  geeignet, welche eher den Spirit und das Land erkunden möchten und weniger auf Komfort ausgelegt sind. Also Hauptsache übernachten und zumeist weniger genießen.

Kapsel Hotels

Die aus dem Fernsehen oder anderen Medien bekannten One-man-Kapseln sind eine günstige Möglichkeit um in großen Städten, wie z.B. Tokyo zu übernachten. Die Preise sind wirklich unschlagbar und können schon ab 14 Euro die Nacht beginnen. Die Kapseln sind ausgestattet mit Kissen, Decke, Wecker und wenn man Glück hat sogar einem Mini Fernseher. Auch eine Mini Tür zum Schließen ist meistens dabei. Die Privaten Sachen werden nicht in der Kapsel gelagert. Auch ein Yukata zum Schlafen wird oft bereitgestellt. Duschen und Sanitäranlagen sind Gemeinschaftsanlagen und werden geteilt. Achtung, Kapselhottels bieten meistens nur  getrennte Abteilungen für Mann und Frau an.  Die meisten Kapselhtels sind aber leider nur für Männer. Ursprünglich wurden diese Mini-Hotels für Angestellte entwickelt, die die letzte Bahn verpasst haben. Denn ab 12 Uhr fährt selbst in Tokyo keine Bahn mehr! In Kyoto fahren die Busse schon ab 22 Uhr nicht mehr. Wer also den letzten Zug nach Hause verpasst hat, muss günstig übernachten. Genau dafür wurden diese kleinen Kapseln entwickelt.

Vorteil: Günstig und praktisch. Es reicht völlig um zu übernachten und sich zu reinigen. Also für einen kurzen Aufenthalt oder Backpacker eine gute Wahl.

Nachteil: Die meisten Kapselhotels sind nur für Männer. Es gibt aber auch welche für Frauen. Pärchen werden sich hier nicht sehr wohl fühlen, da Männer und Frauen getrennt werden. Auch wer vor hat vieeeel in Japan einzukaufen wird hier nicht wirklich glücklich. Es gibt keinen Stauraum für all eure Einkäufe.

Jugendherbergen oder auch Hostels genannt

 

Das Glückspiel der Jugendherbergen. Hostels bieten in Japan einen günstigen Raum  zum Übernachten. An  was für eine Unterkunft man dabei gerät sollte man vorher ganz genau prüfen. Die Unterschiede können riesig sein!  Hostel ist also nicht gleich Hostel. Z.B. war ich in einem Hostel in Tokyo und zu Gast waren auch meine Eltern. Ich dachte: Günstig und gut! Hauptsache übernachten und alle im selben Zimmer. Ja.. so kann man denken :D. Das Hostel war erst mal richtig schwierig zu finden, trotz Karte und Adresse. Nachdem wir es dann gefunden hatten und unser „Zimmer“ gesehen hatten ist die erste Euphorie verschwunden. Die Zimmer waren einfach eingerichtet, das ist auf jeden Fall ok, ABER an den Betten gab es Holzschiebetüren, die man abschließen konnte. Generell eine gute Idee um seinen Kram vor anderen zu schützen, wenn man mit fremden übernachtet. Aber auch ein bisschen Knastfeeling. ^^° Nun gut, wir haben das Beste daraus gemacht. Die Küche vom Hostel war nicht sehr sauber und allgemein der Wohlfühlfaktor nicht sehr hoch.

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Mein Vater fand es am Anfang noch lustig :D.

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Ein anderes Beispiel wäre das Kyoto Utano Youth Hostel. In diesem Hostel habe ich gelebt und gearbeitet und es ist eines der besten der Welt. (Es hat einen Award gewonnen :D) Alle Wände in den Gemeinschaftsräumen sind aus Glas. Das bedeutet viel Licht und einen weiten Blick in den schönen Innengarten oder Vorgarten. Die Zimmer sind einfach aber praktisch eingerichtet und es gibt sowohl Duschen, als auch! Ein Ofuro – also ein traditionelles japanisches Bad. Sowohl für Frauen, als auch für Herren. Dabei können die Fenster geöffnet werden, sodass ein Blick auf die oberen Blätter und Bäume frei wird. Zudem gibt es in diesem Hostel auch 4 Doppelzimmer mit eigenem kleinem Bad und Fernseher. Auch tolle Menüs von 2 Köchen kann man sich jeden Abendkaufen und es gibt ein Frühstücksbuffet.

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Kyoto Utano Youth Hostel

Ich denke diese beiden Beispiele können sehr gut verdeutlichen, dass unter dem Begriff Hostel eine weite Range an Qualität und Ausstattung angeboten werden können.

Was kann ich beachten, wenn es ein Hostel sein soll?

  • Verkehrsanbindung prüfen! Kommt ihr einfach zu dem Hostel hin? Liegt es an einer Bahn oder Busstation in der Nähe?
  • Bilder im Internet suchen. Um einen Eindruck zu bekommen was euch in den Zimmern erwarten wird
  • Wenn ihr eine Gruppe seid, dann schaut doch mal ob es Zimmer mit einer passenden Bettenanzahl gibt. Dann könnt ihr euch ein Zimmer buchen.

Gerade für Gruppen und Familien bieten sich Hostels natürlich an. Sie sind günstig und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr alle zusammen in einem Zimmer sein könnt. Praktisch und gut.

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Glückssache – Zwischen Low Budget und High Class!

Es gibt noch eine weitere Übernachtungsmöglichkeit. Da diese von super günstig bis extrem Teuer sein kann, packe ich sie einfach mal zwischen Low Budget und Normaler Preis. Es geht um die Seite:

Airbnb

Airbnb ist eine Seite bei der Privatpersonen Unterkünfte an Fremde anbieten. In Deutschland wird die Seite auch immer beliebter, auch wenn es hier das Problem gibt, dass der Vermieter eigentlich ein Hotelgewerbe anbieten müsste. Aber da das deutsche Recht in Japan nicht gilt, ist es dort schon fast ein Business geworden Wohnungen zu kaufen und Zimmer bei Airbnb zu vermieten. ^-^Es ist also nochmal eine Spur professioneller und beliebter als in Deutschland.

Da Airbnb aber keine Kette mit gewissen Qualitätsstandarts ist, kann einem natürlich auch alles in einer Unterkunft erwarten. Das bedeutet ihr könnt Unterkünfte mit super Low Budget finden und auch welche die sehr exquisit sind. Wer also einfach nur günstig übernachten möchte kann oftmals ein tolles Schnäppchen machen. Aber auch jemand der evtl. sogar ein ganzes Luxus Apartment in Tokyo buchen möchte.

Bei Airbnb könnt ihr auch unterscheiden ob ihr nur eine Couch bei jemanden (in Japan eher ungewöhnlich), ein Zimmer oder sogar eine ganze Wohnung mieten möchtet. Also für jeden das passende dabei.

Was muss ich beachten, wenn ich bei Airbnb buchen möchte:

– Es ist nicht unbedingt sicher. Auch wenn es in Japan professioneller zugeht als in Deutschland, könnte eine Privatperson natürlich immer sagen: Oh, ich hab doch nichts mehr frei.

– es gibt keine Qualitätsstandarts. Es könnte also evtl. auch mal nicht so groß oder sauber sein. Daher am besten bei der Buchung immer auch Kommentare von Leuten achten, die schon mal da waren.

– günstige Zimmer liegen oft etwas außerhalb. Also am besten immer schauen wie die Verkehrsanbindungen sind.

– braucht ihr Privatsphäre? Wenn ihr nur ein Zimmer mietet, kann es natürlich sein dass es nur ein Bad für alle gibt.

– Sprachkenntnisse. Klärt vorher ab ob euer Betreuer/Vermietet eine Sprache spricht, die ihr auch könnt. Ansonsten kann es sehr interessant werden ^-^

– Wenn ihr Glück habt, kann es sogar passieren, dass ihr bei einer netten japanischen Familie oder Oma und Opa ein Zimmer bekommt. Manchmal wird man dann auch zum Essen eingeladen oder ähnliches. Das wäre dann Japanfeeling pur.

 

Normales Budget

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Da hatte ich noch braune Haar :D

Hotels

Was die meisten Touristen im Urlaub buchen sind natürlich Hotels. Und diese müssen nicht einmal unbedingt teuer sein. Ich denke es gibt von günstig bis Teuer alles. Ich buche immer sehr gerne Hotels, weil man da gute Ansprechpartner hat. Ein weiterer Vorteil sin d Hotels mit 24 Stunden Rezeption. Oftmals liegen günstige Flüge in komischen Zeiten. Da ist es gut wenn man auch Nachts noch einchecken kann.  Hotelkosten können für 2 Wochen Tokyo z.B. schon bei 600 € liegen für 2 Personen. Hier ein paar Tipps wie ihr an ein gutes Hotelzimmer kommen könnt ohne dafür super viel zu bezahlen:

– Früh buchen! Wenn ihr natürlich schon sehr früh wisst dass es nach Japan gehr könnt ihr einen Frühbucherrabatt bekommen.

– Die Angi Taktik: Oftmals weiß ich immer sehr kurzfristig, dass ich nach Japan kann. Daher habe ich eine Taktik entwickelt mit der ich schon sehr gut gefahren bin. Ich buche ein Hotel, dass ich mir zum Zeitpunkt der Erkenntnis, dass ich nach Japan kann, leisten möchte. Meistens liegt das bei 800€ für 2 Wochen für 2 Personen. Dabei achte ich darauf, dass ich das Hotel bis zum letzten Tag kostenfrei stornieren kann. Das geht z.B. oft bei www.booking.com. Zwei Wochen bevor es losgeht, schaue ich jeden Tag was es so gibt an Hotels. Da viele Hotels keine leeren Zimmer wollen gibt es in diesem Zeitraum oft sehr günstige Restzimmer. Wenn also ein gutes, günstigeres Zimmer verfügbar ist, dann buche ich das, auch mit stornieren (außer es ist sooo unglaublich günstig, dass es ok ist wenn ich es nicht mehr stornieren könnte). Das erste Zimmer wird dann natürlich storniert. Falls ich kein Zimmre günstiger finde, habe ich ja auf jeden Fall noch mein erstes Zimmer. Mit dieser Taktik bin ich also save und kann trotzdem evtl. noch sparen. Oftmals habe ich so schon 2 Wochen Hotel in Tokyo für 2 Personen für ab 450 Euro bekommen.

– Achtung, Doppelzimmer ist nicht gleich Doppelzimmer! In Japan ist alles kleiner und das gilt auch für die Betten. Ein Doppelbett kann so schon mal nur 120 -140 cm haben. Wer also nicht gerade beim Schlafen aneinander klebt, für den könnte das echt zu eng sein. Und große Doppelbetten buchen kann um einiges teurer sein. Wieder ein Spartipp! Anstatt das teure große Bett auf der Seite zu buchen, bucht ihr ein normales Doppelbett. Achtet aber darauf, dass ihr auch ein großes hättet buchen können, damit ihr wisst dass es in dem Hotel überhaupt welche gibt. In Japan angekommen fragt ihr beim Einchecken, ob ihr ein Update auf ein großes Doppelbett bekommen könntet. So habe ich für ein großes Doppelbett nur 30 Euro für 2 Wochen mehr gezahlt, als 300 wenn ich auf der Seite gebucht hätte. Bitte denkt daran, es kann natürlich nicht immer klappen und wenn ihr in einer Zeit reist, in der viel los ist (z.B. Kirschblütenzeit) ist die Chance natürlich geringer.

– Achtet darauf, dass das Hotel eine gute Verkehrsanbindung hat.

-Schaut auf Googlemaps, ob es in der Nähe einen Supermarkt gibt. Dadurch könnt ihr einiges an Kosten im Urlaub sparen.

– Ein Hotel hat immer den Vorteil, dass das Personal an der Rezeption englisch kann. Wenn ihr also mal etwas machen wollt, wo man vorher buchen oder reservieren muss, dann kann das das Personal für euch machen. Klappt sehr gut, auch wenn ihr also kein Japanisch könnt.

Auch im Hotelbereich könnt ihr natürlich von etwas günstiger bis super teuer buchen. Also sollte für jeden etwas dabei sein. Eines meiner Lieblingshotels in Tokyo ist z.B. das My Stays Kameido. Super Anbindung, direkt am Bahnhof ist ein 24 Stunden Restaurant, wo  man immer essen kann und die (großen! :D) Doppelbetten sind ok. Alles sehr sauber und freundlich.

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Die Luxus Variante: Ryokan

Wer sich etwas Geld beiseitegelegt hat, der sollte unbedingt mal in Japan ein Ryokan besuchen. Das ist ein traditionelles, japanisches Gasthaus. Meistens ist der komplette Stil auch traditionell japanische. Das bedeutet ihr bekommt ein Tatamimatten Zimmer, Futon anstatt von Bett und traditionelle Schlafyukata gestellt. Außerdem gibt es im Ryokan oft ein Onsen, in dem ihr heiß baden und euch entspannen könnt. Manchmal ist im Zimmerpreis auch das Essen schon mit drin. Dies ist besonders bei  sehr teuren Ryokan der Fall. Dann gibt es traditionelle japanische Speisen, die ihr auf dem Boden verspeist. Ich finde ja, dass ein Besuch im Ryokan ein tolles Erlebnis ist. Wer sich nicht die ganze Urlaubszeit eines buchen kann, könnte auch nur eine Nacht mal in einem schlafen, um es zu erleben.

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Meine japanische Mama im Ryokan mit mir ^-^

Was bieten japanische Unterkünfte oft, anders als in Deutschland?

So zum Schluß noch ein paar Dinge, die ihr oft in einer japanischen Unterkunft finden könnt, die es in Deutschland nicht unbedingt immer gibt:

-Wasserkocher (Für Tee und Instantnudeln)

– Mikrowelle (Für Fertigessen aus dem Supermarkt oder Kombini)

– Shampoo, Duschgel und Spülung

 

Gerade Shampoo und Duschgel sind gut zu wissen, da sie im Koffer viel Platz und Gewicht einnehmen können. Ihr könnt also auch low Budget euch nur von Instantnudeln in euerm Urlaub ernähren, weil viele Unterkünfte Wasserkocher anbieten.

 

Die Kosten nochmal im Überblick:

Für Beispielsweise 14 Tag in Tokyo für 2 Personen (außer Kapselhotel)

Kapselhotel: ab ca. 224 €

Hostel: ab ca. 308 Euro

Airbnb: ab ca. 420 Euro bis oben end

Hotel: ab ca. 500 €, außer man bekommt ein mega Schnäppchen

Ryokan: ab ca. 840 €

Bitte denkt daran, dass diese Preise nur Richtwerte sind! Es kommt natürlich immer darauf an wohin ihr fliegt, wielang und in welchem Zeitrum/Jahreszeit.

Manchmal kann man allerdings auch super krasse Schnäppchen machen, so habe ich für Februar, 14 Tage Tokio mal soetwas gefunden! 😀

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Wochenserie: Was kostet Japan? Der Flug

Kosten einer Japanreise?! – Der Flug

Oftmals werde ich von euch gefragt, wie viel eigentlich eine Reise in das Land der aufgehenden Sonne kosten würde. Wo  man eventuell drauf achten kann und wie viel Budget man einrechnen sollte.

Die erste Antwort lautet: Das ist natürlich immer ganz individuell! ^-^

Aber! Es gibt natürlich einige Eckpunkte, auf die man kostentechnisch achten kann.

Heute fangen wir mit dem ersten Teil dieser Wochenserie an, dem Flug und worauf man achten sollte.

Also los geht es mit der Reiseplanung!

 

Am Anfang steht das Datum.

Als erstes sollte man sich darüber Gedanken machen wann man nach Japan fliegen möchte. Die unterschiedlichen Jahreszeiten und Monate bieten auch unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Am Anfang des Jahres (Januar, Februar) bekommt man oft besonders günstige Flüge. Es ist die kalte Jahreszeit und nicht viele Touristen wollen zu dieser Jahreszeit verreisen. Wer also nicht unbedingt die japanischen Gärten in voller Blüte sehen möchte und auch nicht vor hat direkt auf den Fuji zu steigen, dem kann ich diese Jahreszeit empfehlen. Besonders für Sparfüchse ist sie gut geeignet.

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Kirschblütenzeit. Die meisten Touristen besuchen Japan zur Hanamizeit. Wenn die Blüte in voller Pracht steht kann es einem wirklich den Atem rauben. Besonders schön sind die kleinen Picknicks unter den Kirschbäumen an denen man auch gerne als Tourist teilnehmen kann.  Einfach ein Bento und evtl. einen Cocktail im Konbini kaufen und mitmachen! Bei all der Schönheit und dem Spaß am Hanami darf man natürlich nicht vergessen, dass diese Zeit besonders beliebt und somit besonders teuer ist! Alle wollen nach Japan, also sind Flüge und Hotels oft teuer und/oder ausgebucht. Auch lauern natürlich hier und da einige Touristenfallen mit teuren Souvenirs zu dieser Zeit. Aber ich muss sagen, dass Japan da noch echt ok ist. Die Einheimischen geben eben auch gerne Geld für Souvenirs aus dem eigenen Land aus. ^-^ Wer also unbedingt zur Kirschblüte nach Japan muss, der sollte darauf achten wirklich früh zu buchen.

 

Die Regenzeit. Zwischen Frühjahr und Sommer, um genau zu sein vier Wochen von Juni bis Anfang Juli herrscht in Japan die Regenzeit. Kosten für Flüge und Hotels sind in der Zeit normal, aber es ist natürlich eine Überlegung wert, ob man im  Dauerregen das Land erkunden möchte. Und wenn ich Dauerregen  sage meine ich das auch so ^-^ Teilweise hat es von morgens bis abends in Bindfäden ohne Pause geregnet. Also gut überlegen, ob diese Zeit mit euren Reiseplanungen übereinstimmen!

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Sommerzeit. Ab Anfang Juli beginnt die Sommerzeit bis ca. Ende August, aber auch im September kann es noch sehr heiß werden. Die Preise für Flüge und Hotels sind in dieser Zeit normal, aber es gibt ein dickes Plus. Zu dieser Zeit gibt es wenig Touristen in Japan. Die Temperaturen sind meistens zwischen 33-38 C°, was eine echte Hausnummer beim Erkunden sein kann. Allerdings gibt es fast immer und überall Plätze mit Klimaanlagen und auch in den Öffentlichen Verkehrsmitteln kann man ein kühles Päuschen  machen. Die typischen Touristenattraktionen waren im Juli immer relativ wenig besucht. Nicht so überfüllt und wenig Gedränge. Also dafür wirklich eine schöne Zeit. Ein weiteres dickes Puls, zu dieser Zeit finden viele Matsuris statt. Das sind japanische Sommerfeste mit Ständen, manchmal Feuerwerk oder schön romantisch an einem Tempel mit tausenden von Lichtern. Ich fliege sehr gerne Mitte Juli nach Japan, da man nicht so lange anstehen und das Land sehr genießen kann. Und wer aus dem kalten Deutschland kommt, den freut ein bisschen Hitze meistens. XD

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Herbstzeit. Wie die Kirschblütenzeit ist auch die Herbstzeit bei Touristen sehr beliebt. Gerade in kulturellen  Hochburgen Japans wie z.B. Kyoto in dem auch die japanischen Gärten eine Rolle spielen ist es sehr beliebt. Zu dieser Zeitfärben sich die Blätter und ergeben sich wunderschöne Naturschauspiele. Besonders Tempel wie der Kyoumizu Dera in Kyoto sind zu dieser Jahreszeit einen Besuch wert, da der Tempel die Bäume selbst abends im Dunkeln anleuchten lässt. Ein toller Anblick. Das wissen allerdings auch viele Besucher und daher können Füge und Hotels in dieser Zeit auch etwas mehr kosten.

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Winterzeit. Gegen Ende des Jahres ist es recht frisch in Japan, aber eine schöne Jahreszeit um gemütlich zu shoppen und schönen warmen Tee und Nikuman zu verspeisen. Wer vor hat über Weihnachten nach Japan zu fahren, der sollte kein allzu großes Fest erwarten. In der Zeit vor Weihnachten sind die meisten Shoppingmeilen und Kaufhäuser zwar ganz nach amerikanischer Manier total schön geschmückt, aber an Weihnachten selbst gibt es kaum was. Privat ist es der Tag der Liebenden und Pärchen unternehmen Dates, es gibt vlt. Hier und da mal eine Christmasparty, aber kein besinnliches Fest. Das Weihnachtsessen ist für die meisten  (ohne Spaß XD) von Kentucky Fried Chicken, der dann auch Standesgemäß ein Weihnachtsmannkostüm bekommt. Interessant ist allerding das Neujahresfest. Anders als hier gibt es in Japan an Sylvester kein! Feuerwerk. Es wird um 12 zum Tempel gegangen und für ein neues, glückliches Jahr gebetet. Die 3Tage nach Sylvester sind Feiertage und es gibt besondere Köstlichkeiten zu erstehen.

 

Der Flug – Kosten und Airlines

Wie oben schon beschrieben hängen die Flugpreise mit der Jahreszeit zusammen.

In günstigen Monaten kann man mit einem Preis von

250 (super extrem günstig mit sehr viel Glück)  450 € rechnen. Das sind allerdings zumeist Flüge, die einen oder mehr Stopps haben. Durch die Stopps kann es natürlich  auch länger werden! Also bitte beim Buchen darauf achten, dass ihr mit den Stopps nicht mehr als 14-18 Stunden fliegt. Es sind auch Flüge mit 20-33 Stunden pro Flug möglich. Aber das ist schon sehr lang. Direktflüge und Business Class sind natürlich etwas teurer.

In Monaten in denen der Preis normal ist liegen bei:

500€ – 650€. Auch das sind zumeist die Flüge mit einem oder mehr Stopps. Bitte beim Buchen wieder Flugzeit beachten. Business class und Direkt ist wieder teurer. 😉

Teure Flüge gehen ab 700 €. Diese können dafür aber schon ein Direktflug von Deutschland nach Japan sein. Es lohnt sich also wenn man nicht gerne lange fliegt oder eine besonders gute Airline haben möchte. Bei den günstigen Airlines bekommt man natürlich auch weniger Service. Wer es sich leisten kann sollte also bei so einem langen Flug auf eine gute Airline setzen.

Welche Airline kann ich empfehlen?

Also besonders gut haben mir bisher Air China und Emirates gefallen.  Der Service war super, man hat genug Essen bekommen, das qualitativ wirklich hochwertig war. Alle sehr freundlich. Bei Emirates gab es sogar ein kleines Packet mit Zahnbürste, Socken und Schlafmaske. Man kann bei beiden Airlines 2 Koffer, eine Handtasche/Laptoptasche und ein Handgepäck mitnehmen. Was natürlich äußerst praktisch ist. Bei Emirates konnte man sich übrigens auch jederzeit Cupnudeln bestellen. 😀 Die Medienauswahl im Board TV ist bei beiden super groß! Sogar ein deutscher Film und viele Filme in deutscher Sprachausgabe.

Auch sehr gut soll ANA sein. Ich bin noch nicht selbst mit ihnen geflogen, aber habe nur gutes von Bekannten gehört. Lufthansa soll auch sehr gut sein, sie sind allerdings etwas teuer.

Was  mir gar nicht gefallen hat war Alitalia. Die sind zwar eh insolvent, aber noch fliegen sie. Das Essen war geht so und recht wenig.  Medienauswahl super begrenzt. Am Ende habe ich einfach nur geschlafen. Dann ist mir noch ein Fehler passiert. Aus der Flugbuchung ist mir nicht aufgefallen, dass ich  bei Alitalia den Flughafen in Mailand wechseln muss! Das ist mir erst vor Ort aufgefallen und da mein Hinflug schon eine Stunde Verspätung hatte musste ich ein Taxi buchen um es noch rechtzeitig zu schaffen.  Das hat 150 Euro gekostet….  Auf dem Rückflug hatte mein Flug von Rom nach Deutschland 2 Stunden Verspätung und dann in Düsseldorf angekommen war es so spät, dass mein Flieger nicht mehr landen durfte. Also wurden wir nach Osnabrück gelogen und dort mit dem Bus nach D-Dorf weil da mein Auto stand. Und dann nochmal nach Osnabrück. Um 6 Uhr war ich zu Hause um 13 Uhr musste ich arbeiten. 😀 Also bin ich mit denen durch.

SAMSUNG CSC

Wo den Flug buchen?

Wenn ihr nach Flügen  Ausschau halten wollte, dann gibt es einige Seiten, bei denen ich besonders oft schaue.

Bei Urlaubspiraten.de könnt ihr mit ganz viel Glück mal Megaschnäppchen machen für 250 €. Besonders sinnvoll wenn euch der Reisezeitraum egal ist oder ihr damit leben könnt, dass der Flug aus z.B. Belgien beginnt. Denkt dran ein Fernbbusticket nach Belgien ist immer noch günstiger als ein normaler Flug. Also für Sparfüchse perfekt.

Flugladen.de ist auch sehr gut. Da habe ich schon so manchen günstigen Flug bekommen.

Auch Swoodoo kann ich empfehlen.  Preise sind durchschaubar und nicht allzu teuer.

Übrigens auf den Preis kann sich auch der Abflughafen auswirken. Wer mobil ist sollte nicht nur nach dem Flughafen in seiner Nähe schauen. Vor allem aus Frankfurt und Düsseldorf fliegen oft günstige Flüge. Auch aus Hamburg oder Hannover kann man mal Glück haben. München ist denke ich oft auch günstig, da das für mich dann doch noch etwas zu weit im Süden ist, habe ich da noch nicht so oft geschaut.

Auch noch wichtig zu erwähnen! Beiden Portalen wird oft der Preis angezeigt, wenn ihr mit einer Kreditkarte bezahlt. Andere Zahlungsarten sind manchmal nicht möglich oder kosten bis zu 40 € mehr. Da bitte unbedingt darauf achten. Bei einigen Portalen wie bei Swoodoo kann man das am Rand einstellen, womit man bezahlen möchte. Bei Flugladen kann man sogar mir Lastschrift bezahlen und braucht keine Kreditkarte dafür.

Noch ein Tipp: Wer gerne über eine ganz bestimmte Airline fliegen möchte, sollte immer erst auf der Seite der Airline selbst nach einem Flug suschen. Dort sind sie  meistens dann sogar etwas günstiger als auf den Reiseportalen.

Eine andere Möglichkeit ist es den Flug über ein Reisebüro zu buchen. Das gute daran ist, wenn etwas mit dem Flug passiert (z.B.  spontane Insolvenz), dann habt ihr einen Ansprechpartner und seid besser abgesichert.

Nächste Woche geht es dann weiter mit der Wochenserie und dem Thema:

Kosten einer Japanreise?! – Die Unterkunft

Ich hoffe der erste Teil hat euch gefallen! <3

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